Monatsarchiv für August 2009

Money makes the world go round

Donnerstag, den 20. August 2009

13Eine meiner wenigen unerfüllten Phantasien war lange, einmal im Leben Sex für Geld zu haben. Die Vorstellung, dass mir jemand einen Hunderter oder auch zwei in die Hand drückt damit ich ihm einen blase oder er mich ficken darf fand ich total erregend, aber ich hätte niemals etwas unternommen, dies in die Realität umzusetzen. Dank Alex ist meine Phantasie aber letzte Woche wahr geworden.

Er rief mich am Montag an und sagte, ich solle mal auf einer bestimmten Seite im Internet die „Sie sucht Ihn m.f.I.“-Inserate anschauen. Im dritten Inserat stand (natürlich nur sinngemäss ;-)) „Verdorbene, private Fetisch-Eheschlampe lässt sich am Samstag ab 21°° von sauberen, gepflegten Stechern zwischen 25 und 50 für 200.- durchficken. Ort wird per E-Mail bekannt gegeben.“ Ich fragte ihn, ob er eigentlich noch ganz bei Trost sei, verspürte aber gleichzeitig ein geiles Kribbeln beim Gedanken daran, was am Samstag alles passieren könnte. Die nächsten Tage wurde ich jedoch immer nervöser. Was, wenn niemand kommen würde? Oder irgendwelche ekelhaften Typen? Alex hatte mir zwar versprochen, dass er solche nicht ranlassen würde aber man konnte ja nie wissen… (mehr …)

Little red riding hood

Freitag, den 7. August 2009

Liebe Kinder gebt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht! Anlässlich der morgigen Streetparade gibt’s heute zur Abwechslung mal ein Märchen (für Erwachsene natürlich). Viel Spass 😉

11Vor langer, langer Zeit, als Handys noch eine Rarität waren und man sich darauf verlassen konnte, dass das Wetter an der Streetparade gut sein würde, war Ruby mitten in den Vorbereitungen für diesen für sie schönsten Tag des Jahres. Ruby hiess eigentlich Rebecca aber wegen ihrer leuchtend roten Haare wurde sie schon von klein auf immer nur Ruby gerufen. Sie hatte gerade ihr Filmstudium abgeschlossen und wohnte vorübergehend bei ihrer Hippie-Mutter in der Agglo von Zürich bis sie im Oktober in ihre erste eigene Wohnung ziehen würde. Es klopfte an der Tür und ihre Mutter steckte den Kopf rein. „Du Ruby, könntest du mir einen Gefallen tun? Da du heute ja eh in die Stadt fährst könntest du Miriam doch das Gras mitbringen, das sie bei mir bestellt hat.“ Rubys Mutter hatte eine kleine aber feine Hanfplantage im Keller und verkaufte das Gras, das sie selber nicht brauchte, zum Freundschaftspreis. (mehr …)