Monatsarchiv für Juni 2012

Pride, no prejudice

Montag, den 18. Juni 2012

So, dieses Mal habe ich absichtlich mit einem neuen Erlebnis gewartet. Als mich nämlich Fabian am Donnerstag anrief und mir sagte, dass er und Nadja am Weekend spontan an die Zurich Pride kommen würden, wusste ich, dass es darüber bestimmt etwas zu schreiben geben würde 😉 Ich war früher öfters am CSD-Umzug mitgelaufen, allerdings schon einige Jahre nicht mehr. Ohne die Beiden wäre ich wohl auch dieses Jahr nicht hingegangen aber ich konnte ja meine Gäste nicht gut allein lassen, oder? So durchwühlte ich denn meine schon länger nicht mehr gebrauchten Fetisch-Klamotten nach einem passenden Outfit. Viel war nicht mehr übrig, aber da ja zum Glück schönstes Wetter herrschte war es eh am vernünftigsten, so wenig wie möglich anzuziehen. Das hiess in meinem Fall: Lack-Kleidchen mit Netzoberteil (hatte ich sogar mal zusammen mit Fabian gekauft, nachzulesen hier ) und Stiefel. Nichts extrem Spezielles aber luftig, bequem und vor allem sexy 😉

Ausgerüstet mit Sonnencrème und viel Wasser machten wir uns auf den Weg. Als wir beim Helvetiaplatz angekommen waren, wurden wir sofort von der guten Laune des bunten Völkchens angesteckt. Eigentlich hatten wir geplant, wegen der Hitze erst am Abend Alkohol zu trinken, aber wie das halt so ist – jemand drückte uns ein Bier in die Hand und mit den guten Vorsätzen war’s vorbei. In unserem Alter waren wir immerhin vernünftig genug, reichlich Wasser dazu zu trinken, aber trotzdem waren wir bald so richtig gut drauf und vor allem – spitz! Hier konnten wir auch, anders als damals am Zürifäscht, ungehemmt miteinander knutschen, ohne dass jemand blöd gekuckt hätte. Und das taten wir auch ausgiebig. Ich hatte Nadja schon viel zu lange nicht mehr geküsst und holte das jetzt so richtig nach. Nach dem Umzug wollten wir nur eines: Sex! Weil das in der Stadt doch etwas auffällig gewesen wäre, machten wir uns schon mal auf den Weg zum Turbinenplatz. Dort suchten wir uns in der Gegend ein Plätzchen, an dem man uns nicht gleich sehen würde. Fabian machte sich als erstes über Nadjas Muschi her, während ich an seinem Prügel lutschte. Als sie gekommen war, zog er sich einen Gummi über, packte mich und stiess mir seinen Schwanz ohne Vorspiel tief in mein nasses Loch. Ich begann zu stöhnen aber Nadja verschloss mir den Mund mit einem tiefen Kuss. Fabian fickte mich mit tiefen Stössen und knabberte dabei an meinen Brustwarzen. Nach meinem ersten Orgasmus sagte er, ich solle mich umdrehen. Er rammte mir seinen Steifen von hinten tief bis an den Gebärmutterhals, dass ich nur noch schrie vor Geilheit. Plötzlich wechselte er ohne Vorwarnung das Loch und brachte mich richtig zum Schreien. Zum Glück war er so nass von meiner Möse, dass er richtiggehend reinflutschte, entspannt waren meine Muskeln vor Hitze und Alkohol sowieso. Nadja kroch unter mich und saugte an meinem Kitzler. Zusätzlich stimulierte sie mit zwei Fingern den G-Punkt. Das Gefühl war das absolute Non-Plus-Ultra – ich meinte, gleich abheben zu müssen und der darauffolgende Höhepunkt war wohl einer der intensivsten, die ich jemals erlebt hatte! Nadjas Hand triefte, so sehr lief es aus mir heraus, und meine Arschmuskeln drückten Fabians Schwanz derart zusammen, dass er ebenfalls abspritzen musste.

Wir sanken keuchend nieder, während Nadja uns grinsend Wasser zum Trinken hinhielt. „Das braucht ihr wohl nach der Anstrengung.“ In der Tat, wir waren noch verschwitzter als wir es von der Hitze sowieso gewesen waren. Nach einer kurzen Erholungspause gingen wir zur Party rüber, wo wir etwas assen, weitertranken und ausgiebig tanzten. Wir machten später nochmal einen Abstecher zu unserem „Liebesplätzchen“, diesmal mit Raphael im Schlepptau, einem heissen Typen, mit dem ich vor Jahren mal einen One-Night-Stand gehabt hatte und den ich zufällig angetroffen hatte. Nadja und ich lagen nebeneinander und küssten uns, während wir von unseren Typen im Takt der wummernden Beats gefickt wurden. Es war unglaublich geil und die beiden zögerten ihren Orgasmus so lange wie möglich hinaus. Schliesslich kam Raphael tief in mir drin während Fabian seinen Schwanz rauszog und sein Sperma Nadja in den Mund schoss. Diese schluckte alles herunter und leckte sich grinsend die Lippen ab.

Wir tanzten weiter bis in die frühen Morgenstunden, bevor wir uns begleitet vom morgendlichen Vogelgezwitscher auf den Heimweg machten. Es war eine sensationelle Pride gewesen und ich freue mich schon auf nächstes Jahr!