Monatsarchiv für Januar 2014

Frust-Fick an der Langstrasse

Freitag, den 31. Januar 2014

Und dann war die nächste Woche endlich da. Ich war so nervös wie schon lange nicht mehr. Ob er wirklich kommen würde? Es konnte schliesslich alles mögliche dazwischen kommen und ich würde nie erfahren, ob er mich einfach doch nicht wieder sehen wollte oder ob etwas passiert war. Dummerweise hatten wir nämlich keine Handynummern ausgetauscht. Und auf Facebook hatte ich ihn auch nicht gefunden.

So ging ich denn also mit flauem Magen richtig Langstrasse. Diesmal störte es mich schon weit mehr, dass alle so viel jünger waren als ich. Ich war alleine und vor allem: ich war viel zu nüchtern. Das wollte ich aber auch nicht unbedingt ändern, jedenfalls nicht radikal. Ich holte mir ein Bier –aber mehr, damit ich mich an irgendetwas festhalten konnte, als um mich damit zu betrinken. Zum Glück war die Musik nicht schlecht und so lenkte ich mich mit Tanzen so gut wie möglich ab und versuchte, nicht ständig zur Tür zu starren. Um 2 Uhr morgens musste ich mir jedoch eingestehen, dass Jakob wohl nicht mehr kommen würde. Ich war so frustriert, dass ich einen Drink bestellte obwohl ich ganz selten etwas stärkeres als Bier trinke. Da ich vor lauter Nervosität auch nicht viel gegessen hatte, war ich nach einem zweiten denn auch bereits entsprechend beschwipst und schwor mir, den nächstbesten abzuschleppen, der dazu bereit war.

Ich ging wieder auf die Tanzfläche und begann, mich aufreizend zu bewegend. Das klappte hervorragend, schon nach kurzer Zeit gesellte sich ein junger Typ zu mir und tanzte um mich herum. Ich fackelte nicht lange, schmiss mich ihm an den Hals und küsste ihn – zu verlieren hatte ich ja definitiv nichts mehr und ich wollte heute einfach noch gevögelt werden. Er war anfangs etwas überrumpelt, erholte sich aber ziemlich schnell und entpuppte sich als leidlich guter Küsser. Ich hatte keine Lust, noch länger zu warten, und fragte ihn deshalb: „Zu mir oder zu dir?“ Anhand seines Gesichtsausdrucks schien er sein Glück kaum fassen zu können und er antwortete schnell: „Ich wohne gleich um die Ecke.“ „Super, lass uns gehen!“

Er wohnte mit einem Kumpel zusammen aber der war zum Glück noch im Ausgang. Sein Zimmer war ein typisches Studentenzimmer mit Matratze am Boden aber das war mir herzlich egal. Wir zogen uns gegenseitig so schnell wie möglich die Klamotten vom Leib und er versuchte, mir einen Finger in die Muschi zu schieben. Das erinnerte mich denn aber doch zu sehr an pubertäre Fummeleien und ich kniete mich deshalb vor ihn hin und begann, genüsslich an seinem respektablen und steil in die Höhe ragenden Schwanz zu saugen. Er stöhnte in Ekstase und ich war mir sicher, dass er noch nicht oft in diesen Genuss gekommen war. Es dauerte auch gar nicht lange bis er den Schwanz aus meinem Mund zog und seinen Saft auf meine Titten spritzte. Das störte mich aber gar nicht, schliesslich war er noch jung und würde sicher bald wieder einsatzfähig sein. Das war er auch aber zuerst machte er sich jetzt seinerseits mit der Zunge über meine Möse her. Ich merkte, dass er am Anfang noch nicht so sicher war, ob mir gefiel, was er tat, aber anhand meines Stöhnens wurde er schnell selbstsicherer und verschaffte mir einen Orgasmus nach dem anderen. Dann wollte er aber nicht mehr warten, zog sich einen Gummi über und stiess seinen Schaft tief in meine Votze. Ich schrie auf, als dieser an meinen Gebärmutterhals stiess, worauf er etwas flachere Stösse machte, dann aber rammelte er mich wie ein Duracell-Hase, wie das nur junge Stecher Anfang 20 zustande bringen. Als mir die Missionarsstellung irgendwann zum Hals heraus hing, stiess ich ihn von mir und setzte mich rittlings auf ihn drauf. So konnte er meinen Arsch packen und mir entgegenstossen. Diese Stellung war offenbar zu viel für ihn, den bereits nach wenigen Stössen musste er zum zweiten Mal abspritzen.

Ziel erreicht! Ich war rundum befriedigt und wollte einfach nur nach Hause ins Bett. Ich zog mich schnell an, während mich der Jüngling entgeistert anstarrte und krächzte: „Willst du etwas schon weg? Bleib doch hier, wir können noch jede Menge Spass haben!“ Ich gab ihm einen Kuss und antwortete: „Sorry, aber in meinem Alter braucht frau ihren Schönheitsschlaf. War schön mit dir, tschüss!“ „Aber ich weiss ja noch nicht mal deinen Namen!“ „Such dir einen aus, der dir gefällt. Schlaf gut!“ Und weg war ich…

Knutscherei an der Langstrasse

Samstag, den 18. Januar 2014

Von meinem neusten Erlebnis werdet ihr garantiert enttäuscht sein aber das ist nur fair, ich war’s schliesslich auch – und ich habe keine Lust, euch zuliebe was dazu zu erfinden…

Am Samstag hatten wir unser Geschäfts-Weihnachtsessen, wie üblich erst im Januar. Vollgefressen wie wir waren beschlossen einige von uns, die Kalorien anschliessend noch abzutanzen. Wir gingen aufs Geratewohl in einen Club an der Langstrasse, von dem wir schon oftgehört hatten. Es war bereits ziemlich voll, die Musik querbeet, zum Glück nicht allzu unerträglich, und die Stimmung super. Das Durchschnittsalter war zwar unter 25 aber ich war viel zu gut drauf, als dass mich das gestört hätte. Und wer hätte das gedacht: ich wurde so oft angemacht wie schon lange nicht mehr, obwohl ich von einigen dort glatt die Mutter hätte sein können! Gut für mein Ego und ich flirtete auch zurück aber mehr nicht, denn bei unter 30-Jährigen käme ich mir schon bald wie eine Kinderschänderin vor, grins.

Plötzlich blickte ich jedoch beim Tanzen in zwei blaue Augen, die definitiv keinem Twen mehr gehörten. Er war gross, leicht mollig, was mich normalerweise stört, aber ein derart guter Tänzer, dass ich ein Auge zudrückte. Denn wer Rhythmus im Blut hat, kann im Bett nicht schlecht sein, oder? Und so begann das grosse Balzen (auch Vorspiel genannt). Wir tanzten umeinander herum, schauten uns tief in die Augen aber berührten uns lange nicht und sprachen auch nicht miteinander. Wir kamen uns jedoch immer näher bis wir alles um uns vergessen hatten und unsere Becken aneinander rieben als ob wir alleine im Raum wären. Und plötzlich küssten wir uns und ich zerfloss beinahe. Der Typ war nicht nur ein guter Tänzer sondern auch ein ausgezeichneter Küsser und ich hätte stundenlang so weiter machen können. Leider war das nicht möglich und es hätte gut sein können, dass die ganze Erotik flöten gegangen wäre, als der Unbekannte seinen Mund schliesslich öffnete. Aber ganz im Gegenteil, in schönstem Hamburgerisch sagter er: „Ich bin dann übrigens der Jakob.“

Und jetzt muss ich euch mal kurz was gestehen (falls ich das nicht schon längst gemacht habe aber wenn, dann hab ich’s vergessen): ich stehe auf Dialekte. Wenn ich einen britischen Dialekt höre, insbesondere Irisch oder Schottisch, bin hin und weg. Aber auch bei norddeutschen Dialekten werde ich schwach. Süddeutsche hingegen finde ich dermassen unerotisch, dass ich vermutlich weggelaufen wäre, wenn Jakob sich als Schwabe entpuppt hätte…

Aber zurück zum Thema: Jakob und ich unterhielten uns blendend an der Bar, zwischendurch knutschten wir wie die Teenager und tanzten auch wieder zusammen. Ich war geil wie schon lange nicht mehr und freute mich schon auf den Sex, denn dass wir in dieser Hinsicht gut harmonieren würden, bezweifelte ich keine Sekunde.

Dummerweise kam’s dann anders, aber so ist nun mal das Leben. Als ich Jakob nämlich eine Viertelstunde vor dem letzten Nachtbus fragte, ob er mit zu mir kommen möchte, druckste er verlegen herum. „Sorry, nichts würde ich lieber tun, das kannst du mir glauben, aber es geht nicht. Ich wohne momentan noch mit meiner Ex zusammen und kann erst im Februar in meine neue Wohnung ziehen. Weil sie dieses Wochenende in Deutschland ist muss ich nach Hause, um die Katzen zu füttern. Und ich musste ihr hoch und heilig versprechen, niemanden mit in unsere gemeinsame Wohnung zu nehmen…“ Wow, ein Mann, der Katzen mochte und Ehrgefühl besass! Ich schmolz fast dahin und strahlte ihn an:“ Dafür habe ich vollstes Verständnis aber nur wenn du mir versprichst, dass aufgeschoben nicht aufgehoben ist. Nächstes Wochenende, same time same place?“ Die Erleichterung war ihm ins Gesicht geschrieben. „Auf jeden Fall!“ Und dann küsste er mich noch einmal so, dass ich mein schnelles Nachgeben fast bereut hätte. Aber nur fast. Denn wie heisst es so schön? Vorfreude ist die schönste Freude und ich hoffe doch sehr, dass ich euch nächstes Mal von dem geilen Sex berichten kann, den wir bis dahin gehabt haben werden!

Himmel & Hölle

Freitag, den 3. Januar 2014

So, wieder haben wir ein Jahr mehr oder weniger erfolgreich rumgebracht. Ich hoffe, euers war gut, meines gehört leider definitiv nicht zu meinen besten – aus gesundheitlichen Gründen aber auch aus sehr privaten, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Aber ich bin sicher, dass das neue Jahr besser wird. Ich habe mir nur einen einzigen Vorsatz gefasst und wenn ich es schaffe, diesen umzusetzen, dann wird das meiste andere auch gut. Was es ist, verrate ich nicht (bin in dieser Hinsicht abergläubisch ;-)), aber drückt mir doch bitte die Daumen, dass es klappt!

Und nun sitze ich also mal wieder im Zug, es ist mein erster Arbeitstag im neuen Jahr, und versuche, euch ein wenig zu unterhalten, auch wenn es mir momentan ehrlich gesagt nicht gerade leicht fällt. Aber auch das sollte hoffentlich zu schaffen sein.

Also, wo war ich stehen oder besser, liegen geblieben? Genau, auf dem Bett zwischen Lucius und Gabriel, die mich bestimmt gleich in den 7. Himmel oder aber die 7. Hölle ficken werden – je nachdem, wer gewinnt… 😉

Gabriel beginnt wieder mit seinen federleichten aber nichtsdestotrotz unglaublich geilen Berührungen. Er fährt über meinen Körper bis ich mir die Haare überall zu Berge stehen und ich es kaum mehr aushalte vor Geilheit. Dann fängt Lucius an, zusätzlich mit seiner spitzen Zunge all meine erogenen Zonen zu erkunden. Zuerst die Ohren, dann den Hals, die Achselhöhlen, die Brustwarzen und schliesslich Muschi und Klit. Nun habe ich nicht nur Gänsehaut sondern fühle mich durch und durch wie elektrisiert und wäre nicht erstaunt, wenn plötzlich Funken stieben würden.

Ganz offensichtlich sind die beiden ein eingespieltes Team, denn sie hören jedesmal auf, wenn ich kurz vor einem Orgasmus bin, und lassen mich zappeln, bis dieser wieder ein wenig abgeklungen ist. Dann machen sie weiter, bis ich es kaum mehr aushalte. Obwohl ich mich lange zusammenreissen kann, bettle ich schliesslich um Erlösung. Und ich meine auch, diese endlich zu bekommen, als Gabriel mit seinem wunderschönen, wie aus Elfenbein gedrechselten Penis in mich eindringt. Aber im Gegensatz zu vorher, als mich alleine seine Berührungen zum Höhepunkt gebracht hatten, ist es diesmal praktisch das Gegenteil. Seine Stösse machen mich zwar geiler und geiler aber gleichzeitig scheinen sie den ersehnten Orgasmus nur noch mehr herauszuzögern. Ich stosse mein Becken verzweifelt dem Schwanz entgegen, wimmere und winsle und flehe um Erlösung – vergebens. Es ist eine einzige, wenn auch göttliche, Tortur die ich erlebe.

Irgendwann flüstert Lucius Gabriel etwas ins Ohr. Dieser zieht mich daraufhin hoch und auf sich drauf, so dass ich auf ihm und kauere. Nun kann mir Lucius von hinten die Arschbacken spreizen und seine spitze Zunge tief in mein Löchlein schieben, um es wieder zu befeuchten. Dann rammt er seinen gebogenen Schwanz auf einmal bis zum Anschlag hinein. Erstaunlicherweise tut es diesmal überhaupt nicht weh sondern ist von Anfang ein einfach nur geil. Die beiden sind ein absolutes Dream-Team und ficken mich synchron in einer derartigen Perfektion, dass ich mich wirklich kaum entscheiden kann, ob ich im Himmel oder in der Hölle bin. Ich werde in ungeahnte Höhen hinaufgeschaukelt und erst, als Gabriel und Lucius gleichzeitig ihre Säfte in mich spritzen – der von Lucius heiss wie Lava, der von Gabriel samtig kühl – explodiere auch ich endlich in einer Ekstase, die mit nichts zu vergleichen ist, das ich jemals erlebt habe.

Und so kann ich noch immer nicht beantworten, welcher von beiden besser ist, nur soviel ist klar: gemeinsam sind sie absolut perfekt…